Aufbruch Hessen - Adressportal zum Übergangsmanagement

Das Projekt im Detail

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Das Projekt im Detail

NINJA – Netzwerk Integration für junge Inhaftierte und Haftentlassene in Ausbildung und Arbeit

NINJA hat sich zur Aufgabe gemacht, die beruflichen Perspektiven und den sozialen Empfangsraum von jungen Strafgefangenen im direkten Anschluss an die Haftzeit sicher zu stellen. Dazu bietet das Projekt durch sogenannte Integrationscoaches eine berufsbezogene und pädagogische Begleitung, die bereits 6 Monate vor Entlassung beginnt und nach Haftbeendigung weitere 6 bis 9 Monate andauern kann.

Ziel ist es, die Teilnehmenden in Ausbildung und Beschäftigung auf den Arbeitsmarkt zu vermitteln. Dadurch werden die Nachhaltigkeit der in Haft begonnenen Qualifizierung und eine berufliche Wiedereingliederung gewährleistet.

Neben der Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche unterstützen die Integrationscoaches bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, Begleitung zu Behörden und Ämtern und der Wohnungssuche. NINJA übernimmt die „Brückenfunktionen“ zwischen den bestehenden Hilfsangeboten für die Zielgruppe nach der Haft.

Im Rahmen der Netzwerkarbeit auf Hessenebene werden u.a. Betriebe bei der Eingliederung von Haftentlassenen beraten.

Das hier angelegte Adress- und Informationsportal „Aufbruch Hessen“ soll für diese Prozesse die notwendige Transparenz schaffen und den Integrationsprozess unterstützen.

NINJA arbeitet mit den Justizvollzugsanstalten Frankfurt am Main III, Rockenberg und Wiesbaden und insbesondere mit deren sozialpädagogischen Fachkräften, eng zusammen. Dem Sozialen Dienst werden über das Projekt Weiterbildungsmöglichkeiten in verschiedensten Themenbereichen angeboten.

Das Projekt kooperiert mit dem H.B.Wagnitz - Seminar, dem Dienstleistungszentrum für den hessischen Justizvollzug, in enger Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium der Justiz.

Der MBV übernimmt im Verbundprojekt NINJA die Steuerung und Gesamtkoordination.

Verbundpartner ist das Diakonische Werk Offenbach – Dreieich – Rodgau.

Der Mittelhessische Bildungsverband e.V.

Der Mittelhessische Bildungsverband e.V. (MBV) ist ein Zusammenschluss von gemeinnützigen Gesellschaften, Erwachseneneinrichtungen und Beratungsstellen sowie Städten und Kreisen zur Förderung der beruflichen Bildung in Mittelhessen.

Mitglieder im Verein sind vier Bildungs- und Beschäftigungsträger: Arbeit und Bildung e.V. in Marburg, das Zentrum für Arbeit und Umwelt (ZAUG) in Gießen, die Gesellschaft für Ausbildung und Weiterbildung (GAB) in Limburg und die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Ausbildungs- und Beschäftigungsinitiativen (GWAB) in Wetzlar, sowie die Städte Marburg und Gießen und die Landkreise Lahn-Dill, Limburg-Weilburg und Gießen.

Ziele des Vereins sind die Förderung Benachteiligter am Arbeitsmarkt, die Bündelung der regionalen Ressourcen und die Umsetzung gemeinsamer Projekte.