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Jugendmigrationsdienst (JMD)

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Jugendmigrationsdienst (JMD)

Die vorrangige Aufgabe des Jugendmigrationsdienstes ist es, junge Menschen zu beraten und zu begleiten, die Hilfe und Unterstützung am Übergang von Schule – Ausbildung – Beruf benötigen. 

Dabei richten sich die Angebote nicht nur an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (vom 12. bis zu Vollendung des 27. Lebensjahres). Auch Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die Fragen vor allem in Bezug auf die Bildung/Ausbildung ihrer Kinder haben sowie Interessierte, Initiativen und Institutionen, einschließlich des Lebensumfeldes der jungen Menschen, können sich an diese Einrichtungen wenden.

Es werden folgende Ziele angestrebt: (1) Die Verbesserung der Integrationschancen (sprachliche, soziale, schulische und berufliche Integration), (2) die Förderung von Chancengerechtigkeit sowie (3) die Förderung der Partizipation in allen Bereichen des sozialen, kulturellen und politischen Lebens.

Die Aufgaben sind demnach (1) Individuelle Integrationsförderung mit Integrationsförderplanung und sozialpädagogischer Beratung, (2) Durchführung von Gruppenangeboten zur Unterstützung des Integrationsprozesses, (3) Elternarbeit, (4) Förderung von freiwilligem und bürgerschaftlichem Engagement junger Menschen mit Migrationshintergrund, (5) Netzwerk- und Sozialraumarbeit sowie (6) Initiierung und Begleitung der interkulturellen Öffnung.

Im Rahmen des Kinder- und Jugendplans des Bundes und als Bestandteil der Initiative JUGEND STÄRKEN werden Jugendmigrationsdienste und deren Umsetzung durch verschiedene Organisationen (z.B. Arbeiterwohlfahrt und Internationaler Bund) vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

 

Relevante Adressen in unserer Datenbank: Jugendmigrationsdienste

Quelle und weiterführende Informationen: