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Kostenträger

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Kostenträger

Die Grundsicherung für Arbeitssuchende und deren Förderleistungen sind steuermittelfinanziert und zielen auf erwerbsfähige Hilfsbedürftige ab, die auf den Arbeitsmarkt (wieder) eingegliedert werden sollen.

Verantwortlich für diese Leistungen sind in der Regel die Agenturen für Arbeit (Regelleistungen und Eingliederungsleistungen) sowie die kommunalen Behörden (unter anderem Zahlungen für Unterkunft und Heizung). Das sich so zusammensetzende Arbeitslosengeld II wird dem Leistungsberechtigten allerdings als Gesamtbetrag monatlich ausbezahlt.

Um Arbeitslosengeld II zu erhalten, muss ein Antrag gestellt werden. Dieser ist erhältlich bei dem zuständigen kommunalen Träger.

 

Agentur für Arbeit und Optionskommunen-Modell

In einer Optionskommune führen die Kommunen (Stadt oder Landkreis) die Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem SGB II  in eigenständiger Trägerschaft durch, d.h. ohne Zusammenarbeit mit den Agenturen für Arbeit.

Außerhalb einer Optionskommune teilen sich die Agenturen für Arbeit (Regelleistungen, Mehrbedarfe, Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung, arbeitspolitische Instrumente) sowie die kommunalen Behörden (Zahlungen für Unterkunft und Heizung, die einmaligen Leistungen sowie gesetzlich vorgegebene soziale Eingliederungsleistungen) die Leistungen zum SGB II.

ACHTUNG! Dadurch unterscheiden sich auch die Anträge zum SGB II zu denen der Agenturen für Arbeit.

Derzeit gibt es 16 Optionskommunen in Hessen. Eine detaillierte Aufschlüsselung finden Sie unter: http://www.kjc-hessen.de/kommunale-jobcenter/.

 

Relevante Adressen in unserer Datenbank: SGBII (Jobcenter)

 

Quellen: